Aktuelles

Kurs Parasitologie bei Pferden und bei Hund und Katze

Am Samstag, 19. Januar 2019 findet ein Kurs über Parasiten bei Pferden in Schmiedrued statt.

 

Und am Samstag, den 23. Februar 2019 findet der gleiche Kurs zu Hunden und Katzen statt.

 

Dabei werden die verschiedenen Parasiten erklärt, ihr Gefärdungspotential, Abwehr und Bekämpfungs-möglichkeiten mit chemischen und naturheilkundlichen Mitteln.

 

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Ausschreibung!


Neu bei Pferden: Sensitives Nachweisverfahren

Wir haben das Standardverfahren nach MacMaster zum Parasitennachweis bei Pferden erweitert mit einem Verfahren "MacMaster sensitiv". Das Verfahren hat eine 7-fach höhere Empfindlichkeit und kann bei der Anmeldung zum gleichen Preis wie das Standard-verfahren gewählt werden.

 

Das sensitive Verfahren ist vor allem angebracht bei Verdacht auf Spul- und Bandwürmern, da das herkömmliche Verfahren bei diesen Bestimmungen manchmal zuwenig sensitiv ist. Dadurch haben wir gegenüber andern Labors einen entscheidenden Vorsprung in der Bestimmung von Pferdeparasiten.

Spulwurmeier Pferd können dank 7-fach sensitiverem Verfahren sicher nachgewiesen werden.
Spulwurmeier Pferd können dank 7-fach sensitiverem Verfahren sicher nachgewiesen werden.

Pflanzliches Entwurmungsmittel für Hunde und Katzen

Zum Entwurmen von Parasiten im Darm bei Hunden - und eingeschränkt auch bei Katzen -  haben sich die pflanzlichen Mittel Abrotanum (lat. Artemisia abrotanum) Urtinktur und Papayatabletten bewährt. Das Mittel hat in einem Fall auch bei Bandwürmern (Taenia sp.) geholfen, aber hier fehlt noch ein breiterer Wirkungsnachweis. Bei Giardien haben wir mit diesen Mitteln bisher keine Erfahrungen gesammelt.

 

Da Abrotanum Urtinktur 63 % Alkohol enthält ist es für Katzen nur bedingt geeignet. Nur Katzen die nicht wählerisch sind beim Fressen nehmen die Abrotanumtinktur problemlos zu sich.

 

Die beiden Mittel werden zusammen verabreicht. Eine Dosierungsanleitung kann bei uns bestellt werden.


Chemische Entwurmungsmittel

Bei den chemischen Entwurmungsmitteln für Endopara-

siten (Parasiten im Innern des Wirtes) gibt es heute – von Ausnahmen für Spezialanwendungen abgesehen – nur drei Wirkstoffgruppen plus einen Wirkstoff aus- schliesslich gegen Bandwürmer. Für alle Tierarten werden also immer die gleichen Wirkstoffe eingesetzt. Sie sind aber tierart- und firmenspezifisch unterschied- lich konfektioniert. Dadurch kann der Eindruck entstehen, es gäbe ganz viele verschiedene Entwurmungsmittel auf dem Markt, was aber tatsächlich nicht der Fall ist. Von den verfügbaren Wirkstoffen aus betrachtet ist die Bandbreite sehr schmal. Dies kann zu einem Problem werden, wenn in einem Tierbestand Resistenzen der Parasiten gegen chemische Entwurmungsmittel bestehten, weil dann eventuell kein alternatives Mittel mit einer befriedigenden Wirkung mehr zur Verfügung steht.

 

Apropos Resistenzen: je häufiger flächendeckend chemisch entwurmt wird desto mehr wird die Resistenz auf einen bestimmten Wirkstoff gefördert.

 

 Bei Hund und Katze sind kaum Resistenzen bekannt.


Neue Posttaxe zum Einsenden von Kotproben

Neu kann ab 1. Januar 2017 ein Paket im Format C5 (25 x 17.6 cm) bis 5 cm Dicke als Bief versandt werden. Das maximale Gewicht ist aber auf 250 Gramm beschränkt. Die A-Post Taxe beträgt dafür Fr 2.80.

 

Die ist eine gute Möglichkeit für den schnellen Versand von Kotptoben, vor allem von Röhrchen die meistens dicker als die beim Brief erlaubten 2 cm sind.